Lebensgeschichten

das kollektiv

2015

das kollektiv ist ein Ort der kritischen Bildungsarbeit. Beratungs- und Kulturarbeit geschehen im Dialog bzw. in Verschränkung damit.
 
Der Name der Organisation steht in Verbindung mit ihrem Ursprung: maiz, eine Organisation, die sich immer als Kollektiv verstanden hat. Als wir uns gemeinsam entschieden haben, den Bildungsbereich von maiz auszugliedern; als wir uns entschieden haben, trotz allem weiterzumachen, entschieden wir uns für diesen für uns und unser Handeln sehr bedeutsamen, prägenden und inspirierenden Namen – mit dem Anspruch, Räume für kritische Diskussion und Reflexion zu pflegen im Spannungsfeld zwischen geförderter Organisation und politischer Kollektivität. Kollektivität als eine utopische Bedingung und als Ziel, die Grenzen des Möglichen immer wieder und weiter zu verschieben. Das bedeutet: Kollektivität anstreben, ohne Differenzen auszublenden, in Widersprüchen verharren, sie aushalten und produktiv machen.
 
In das kollektiv arbeiten Menschen, die Veränderungen ungleicher Verhältnisse in der Gesellschaft anstreben. Menschen aus unterschiedlichen geografischen und sozialen Orten. Wir verstehen das kollektiv als einen Ort des Austausches, der Kritik, des Widerstands und der kollektiven Gestaltung. In Verschränkung mit und ergänzend zu den Kursen entstehen an diesem Ort viele Prozesse und Projekte, Diskussionen und Aktionen.
 

Links
 
Passage aus der Rede von maiz / das kollektiv bei der Verleihung des Ute-Bock-Preises für Zivilcourage 2019

Rede (Auszug)

das kollektiv

maiz

migrazine



Publikationen
 
COMPA, Entschieden gegen Rassimus, maiz, das kollektiv (Hg.): Pädagogik im globalen postkolonialen Raum. Bildungspotenziale von Dekolonisierung und Emanzipation, Weinheim Basel 2019, Belz Verlag; 

Afghanische Frauen in das kollektiv: „Das Warten in Angst“ – ein offener Brief Afghanischer Frauen zum Weltflüchtlingstag, Linz 2018;
Das Warten in Angst

Salgado, Rubia / Mineva, Gergana / das kollektiv women*: “Stream of Memory,” in: Marina Gržinić (Hg.): Border Thinking. Disassembling Histories of Racialized Violence, Schriftenreihe der Akademie der bildenden Künste Wien, Band 21. Berlin 2019, Sternberg Press, S. 46-66.
 
Salgado, Rubia / maiz: Aus der Praxis im Dissens. Herausgegeben von Andrea Hummer. Wien 2014, transversal texts.
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